| |
|
|
|
|
Es können beliebig viele Tabellen miteinander
verknüpft werden.
In der SELECT-Klausel können Spalten aus mehreren Tabellen
angegeben werden.
Das "Übereinstimmungskriterium" oder Auswahlkriterium
(Übereinstimmende Spalten)
für die Tabellen heißt "Join-Prädikat"
oder "Join-Kriterium". Meistens handelt es sich bei den
Spalten um die Primär- und Fremdschlüsselspalten.
Zur Bestimmung der Join-Bedingungen für zwei beliebige Tabellen
können auch mehrere Spaltenpaare verwendet werden.
Spalten, die in mehreren Tabellen den gleichen Namen haben, müssen
durch Angabe von Tabellen- und Spaltennamen in der FROM-Klausel
eindeutig definiert werden.
Wenn die Spalten in den verschiedenen Tabellen eindeutig benannt
sind, müssen Tabellen- und Spaltennamen nicht angegeben werden.
Die Angabe verbessert jedoch die Lesbarkeit der SELECT -Anweisung
und beschleunigt die Abfrage.
Für das Verknüpfen von Tabellen können Sie jedes
beliebige Kriterium wählen (nicht nur die Prüfung auf
Gleichheit (=)).
Wir unterscheiden Equi-Joins, sofern die Join-Bedingung auf Gleichheit
(=) geprüft wird, und sogenannte Non-Equi-Joins, bei denen
ein anderer Operator als ,=, in der Join-Bedin- gung verwendet wird.
Weiterhin kennen wir den Self-Join, die Verknüpfung einer Tabelle
mit sich selbst und den Outer-Join, durch den ein Null-Satz an die
Tabelle angefügt wird,
in der eine oder mehrere Angaben für eine Verknüpfung
fehlen. Dieser Null-Satz wird mit jedem Satz aus der Tabelle verbunden,
die einen "überzähligen " Satz aufweist.
Wenn n Tabellen verknüpft werden, müssen mindestens n-l
Bedingungen für die Verknüp- fung von Tabellen angegeben
werden, um die Entstehung eines Kartesischen Produkts zu vermeiden.
(Wenn vier Tabellen verknüpft werden, müssen die Verknüpfungsbedingungen
für mindestens drei Tabellenpaare angegeben werden). Bei zusammengesetzten
Schlüsseln erhöht sich die Anzahl der WHERE- Bedingungen
entsprechend. |
|
|
| |
|
|