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2. Einfache Subquery - Regeln

 
 
Kurzgefasst:
  • Einbindung einer SELECT -Anweisung in die WHERE- Klausel, HAVING- Klausel oder START WITH- Klausel.
  • Die untergeordnete Subquery wird zuerst ausgeführt und das Ergebnis in das übergeordnete SELECT eingesetzt.
  • Einzelner Wert möglich.
  • Wertemenge möglich.
  • Verschachtelungstiefe: 255
  • Kein ORDERBY in Subquery
Die untergeordnete Abfrage, d.h. die in Klammern gesetzte SELECT -Anweisung, wird zuerst ausgeführt. Daraufhin wird der Ausgabewert (bzw. die Ausgabewertemenge) in die übergeordnete Abfrage "eingebaut".
Als Vergleichswert kann ein einzelner Wert oder eine Menge von Werten eingesetzt werden, der bzw. die von einer SELECT-Anweisung abgefragt wird bzw. werden.
Eine Unterabfrage kann so strukturiert werden, daß sie bei einmaligem Einsatz in der Abfrageoperation einen Wert oder eine Menge von Werten erzeugt, die als Vergleichswert in einer WHERE- Klausel verwendet wird bzw .werden.
Eine verschachtelte SELECT -Anweisung kann eine andere verschachtelte SELECT -Anweisung enthalten. Bis zu 255 untergeordnete Abfragen können ineinander verschachtelt werden.
Die innere Abfrage darf keine ORDERBY -Klausel enthalten.
Die innere Abfrage kann Werte aus einer anderen Tabelle abfragen.
Eine verschachtelte SELECT -Anweisung macht es in vielen Fällen möglich, daß eine
Abfrage die Ergebnisse verschiedener Verknüpfungsebenen verwendet.
Die von einer inneren Abfrage ausgegebenen Spalten sollten mit den Spalten Übereinstimmen, die in der WHERE- Klausel der nächsten äußeren Abfrage verwendet werden. Anzahl und Datentyp der Spalten müssen übereinstimmen.
Verschachtelte SELECT -Anweisungen können auch in Zusammenhang mit Boole'schen Vergleichsoperatoren auftreten.
Das Schlüsselwort IN muß anstelle von "=" verwendet werden, sobald mehr als eine Zeile von der inneren Abfrage ausgegeben wird.
Die Reihenfolge der Zeilenausgabe bei einer untergeordnete Abfrage ist nicht wichtig und kann auch nicht angegeben werden.
Verschachtelte SELECT-Anweisungen können zum Abrufvon Zeilen verwendet werden, die den Spezifikationen mehrerer Spalten entsprechen.
Je mehr Spalten in einer WHERE-Klausel spezifiziert werden, desto restriktiver wird die Klausel.
Wenn mehrere Spalten auf der linken Seite der WHERE-Klausel stehen, müssen diese in Klammern gesetzt werden.
Die in Klammem gesetzten Spaltennamen oder Ausdrücke müssen in Anzahl und Datentyp mit den Angaben in der SELECT- Liste der inneren Abfrage übereinstimmen.
Jede Spalte auf der linken Seite der WHERE-Klausel muß mit der entsprechenden Spalte auf der rechten Seite korrespondieren.
  
Einstieg in SQL: Inkl. SQL Syntax von MySQL, Access, SQL Server, Oracle, PostgrSQL, DB2 und Firebird: Verstehen, einsetzen, nachschlagen. Mit ... mit SQL-Syntax (Galileo Computing)
Siehe auch:
SQL: Quick Reference Map
SQL kurz und gut
Datenbanken. Grundlagen und Design
SQL - Einstieg für Anspruchsvolle mit dem Standa...
SQL
von Kopf bis Fuß
SQL für Dummies: Datenverwaltung vom Feinsten
 
   
 
     

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